Mut zum Wandel

Grundsatzpapier der ÖDP, Beschluss des ÖDP-Bundesparteitages vom 14.11.2010

Bernhard Suttner über die Parteiphilosophie:

langjähriger bayerischer Parteivorsitzender

Die  Sozialwissenschaftler Claus Leggewie und Harald Welzer haben im September 2009 ein grandioses Buch mit einem erschreckenden Titel vorgelegt: „Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“ (S.Fischer-Verlag, Frankfurt/M, 2009). Dieser Band ist aber kein pessimistisches oder gar untergangsverliebtes Werk – ganz im Gegenteil:

Die großen Probleme unserer Tage werden zwar ohne Beschönigung beschrieben; aber dann kommt „ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Erneuerung der Demokratie von unten und eine Ermunterung für alle Initiativen, die andere Formen des Wirtschaftens und Lebens einüben und dabei nicht auf den Fetisch Wachstum, sondern auf Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit setzen“.  So heißt es treffend im Klappentext.

Wer dieses Buch liest und die Aussagen mit dem Grundsatzprogramm der ÖDP vergleicht, wird feststellen: Die ÖDP hat schon vor 20 Jahren die Dinge im gleichen Licht gesehen; ihr Programm ist heute

Neue Themen

Es ist ein verfassungsmäßiger Auftrag an die ÖDP sich auch weiterhin durch neue Themen in die politische Willensbildung auf allen möglichen Wegen einzubringen.

Menschenbild

Daher verpflichtet sich unser Menschenbild und unser Grundsatzprogramm christlich-humanistischen Werten. Aus diesem Selbstverständnis heraus sind wir offen für Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen.

Weniger ist mehr

Wir setzen dem Streben nach „immer mehr“ die Verantwortung für Mensch und Natur entgegen. Deshalb lautete einer unserer wichtigsten Wahlkampfslogans „Weniger ist mehr“.